14.03.2018

Ehrung für Azubis der Altenpflege

 

Zum Tag der Berufe am 14. März 2018 sind interessierte Schülerinnen und Schüler herzlich nach Waltershausen eingeladen. Im Diakonischen Altenzentrum Sarepta können sie sich jeweils um 8.30, 10.00 und 14.00 Uhr über die Ausbildung zur Pflegefachkraft informieren. Zusätzlich werden Schnuppertage und Praxistage zur Berufsorientierung angeboten.
„Auszubildende sind für uns eine wertvolle Ressource, um den hohen Bedarf an Fachkräften abzusichern“, sagt Kati Wüstemann, Bereichsleiterin stationäre Altenhilfe beim Josias Löffler Diakoniewerk Gotha. Wie sehr sie wertgeschätzt werden, haben auch die Azubis Lisa-Marie Korn, Lisa Urban und Elena Büchner erfahren. „Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Arbeit so bemerkt und gelobt wird“, sagt die 21-Jährige Lisa-Marie Korn überrascht nach einer Ehrung beim großen Mitarbeiterfest der Diakonie mit 400 Teilnehmenden. Sie und ihre beiden Azubi-Kolleginnen arbeiten im Diakonischen Altenzentrum Sarepta in Waltershausen.
Zum 170-jährigen Jubiläum der Diakonie im Landkreis Gotha hatten sie eine Ausstellung zum Thema Pflege zusammengestellt. Der frühere Friseursalon im Altenzentrum Sarepta war dafür hergerichtet worden – mit alten Nachtstühlen und anderen Utensilien aus der Heimatstube Waltershausen und mit Pflegekleidung von früher, die eine ältere Kollegin zu Hause aufbewahrt hatte.
Zuvor hatten sich alle drei intensiv mit Geschichte und Entwicklung der diakonischen Pflege in den letzten 170 Jahren auseinander gesetzt. „Sie haben aus heutiger Perspektive kuriose Hilfsmittel entdeckt, berühmte Persönlichkeiten kennen gelernt und die Pflege von damals und heute recherchiert“, sagt Kati Wüstemann begeistert von dem Ergebnis und dem Engagement der jungen Leute.
Bei der Recherche dafür hat Lisa-Marie besonders beeindruckt wie „wahnsinnig die Pflege vorangeschritten ist. Es gibt so viele individuelle Pflegekonzepte.“ Früher hätten alle ohne jede eigene Privatsphäre in einem Raum gelegen, hätten dasselbe Waschprogramm und das gleiche Essen bekommen. “Dass alles heute so individuell ist, das finde ich sehr schön.“ Sie könne sich auch nicht mehr vorstellen, „so eine Hose mit Rüschen dran anzuziehen oder mit einem Diakonissenhütchen auf Arbeit herumzulaufen.“
Für die Ausstellung hatte sie sich vor allem mit Kneipp beschäftigt: „Kurios fand ich, dass das, was Kneipp gesagt hat, von einem anderen kam, der von jetzt auf gleich verschwunden ist.“ Kneipp war an Tuberkulose erkrankt und hatte ein Buch gelesen, in dem stand, wie er sich natürlich heilen kann. Er habe das einfach nur umgesetzt, aufgeschrieben und weitergegeben. Den Namen des Autors und Gründers konnte Lisa-Marie nicht mehr finden.
Die Arbeit mit ihren beiden Azubi-Kolleginnen hat ihr viel Spaß gemacht. Übrigens war damals noch Azubi Benjamin mit im Boot, aber der hat seine Ausbildung inzwischen abgeschlossen und arbeitet als Fachkraft weiter bei der Diakonie.
Für Lisa-Marie hat sich ein Stück weit auch ihr Blick auf die Pflege verändert. „Es wird heute viel über die Pflege gemeckert, aber wenn man das mal gegenüber stellt, sieht man, dass die Pflege wahnsinnig vorangeschritten ist. So kann ich das, was ich heute mache, mehr wertschätzen.“

Wer Lust hat, sich für alte Menschen beruflich zu engagieren: Die ambulanten und stationären Einrichtungen des Josias Löffler Diakoniewerk Gotha gGmbH und der Diakoniesozialstationen gGmbH bieten elf Ausbildungsplätze an. Bis Mai können sich interessierte Schülerinnen und Schüler noch bewerben. Start in die Ausbildung ist dann der 1. September 2018.

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