Ein Mann hinterlässt eine Lücke

Foto: Peter Hamel

 

Michael Sieber verlässt den Bodelschwingh-Hof Mechterstädt. Der 43-jährige Sportwissenschaftler arbeitete 13 Jahre lang als Sporttherapeut mit Menschen mit Behinderungen. „Es ist Zeit für Neues“, sagt er beim Abschied am Freitag, den 22.01.2021, um 14:30 Uhr, im Park vom Bodelschwingh-Hof in Mechterstädt.

Genau am 1.2.2008 hatte er die Arbeit von seinem Vorgänger Carsten Schenk übernommen. Er hat sie weitergeführt und erweitert. So sind zu den schon bestehenden Wettkampf-sportarten drei weitere dazugekommen. Michael Sieber führte ein regelmäßiges Training ein, was es zuvor so nicht gab und was zu beeindruckenden Erfolgen geführt hat. Zum Beispiel kehrte das Team mit etlichen Gold- und Silbermedaillen von den nationalen und internationalen Wintersportkämpfen zurück.

„Mein größter Erfolg ist, dass ich sportliche Leistungen aus den Sportlern herausgeholt habe, die sie selbst oder ihr Umfeld nicht für möglich gehalten haben“, sagt Michael Sieber. Es gibt weitere konkrete Erfolge, die auf ihn zurückgehen. So hat er den Inklusionssport vorangetrieben und bei den Nationalen Spielen Ski Alpin feierte das Inklusionsteam mit dem Tabarzer Sportverein einen großen Erfolg.

Weiterhin organisierte und professionalisierte Michael Sieber das alljährliche Tischtennisturnier in Friedrichroda. Es freute sich immer größerer Beliebtheit als Wettkampfmöglichkeit für Menschen mit Behinderungen.

Da ist auch Wehmut, wenn Michael Sieber den Bodelschwingh-Hof verlässt, aber er freut sich auch auf seine Stelle als Sportlehrer im Schuldienst.

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