Zu Fuß und mit dem Rad rund um Gotha unterwegs

 

Mit einer kleineren Gruppe als sonst begannen die Ferienspiele der 5. Klassen der Gemeinschaftsschule Gotha am Montag mit einer Geocaching-Tour. Die Ferienspiele wurden von der Schulsozialarbeit und dem Sozialpädagogischen Teamteaching der Diakoniewerk Gotha gGmbH organisiert.Zwölf Kinder mussten über Stock und Stein, um die gut versteckten kleinen Gegenstände zu finden, die sich rund um den Krahnberg verteilten. So mancher Geocache wurde sogar erst gefunden, als alle schon aufgegeben haben. Die Tour führte uns über den Spielplatz am Berggarten, hinauf auf den Bürgerturm und an schönen Blumenwiesen vorbei – so kamen am Ende stolze 10 Kilometer auf dem Schrittzähler zusammen.

An Tag 2 wurde so mancher Drahtesel zum Packesel: Mit dem Stausee Wangenheim als Ziel ging es schwer beladen mit Picknick und Badesachen frühmorgens mit dem Fahrrad los. Bei sonnigem Wetter und durch blühende Felder kamen wir auf dem Hinweg schnell voran. Die Abkühlung im See hatten wir uns wirklich verdient – nach 15 Kilometer braucht man trotz flachem Radweg eine Belohnung! Zurück ging es trotz Rückenwind ein wenig langsamer zu, 30 Kilometer fährt man schließlich nicht jeden Tag…

Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ wanderten wir am Mittwoch von der Schule aus zum Seeberg. Unterwegs machten wir immer wieder Halt: Frühsport und Frühstück auf dem Trimm-Dich-Platz, Steine klopfen und Weitwurf in den alten Gipsbrüchen und zuletzt Picknick und Verstecken an der Sternwarte. An Bewegung mangelte es auch an diesem Tag nicht – 12 Kilometer trugen uns unsere Füße.

Da am Donnerstag nun auch der letzte Muskelkater in den Beinen hatte, gönnten wir uns einen gemütlichen Tag mit Spiel und Spaß rund um die Schule. Der Morgen begann mit einer Upcycling-Aktion: Das heißt aus Dingen, die eigentlich in der Tonne landen würden, entstehen neue, schöne Gegenstände. So wurden aus Tetrapaks und Blechdosen Blumentöpfe für Kresse und Bohnen. Außerdem bastelten wir aus alten T-Shirts Mund-Nasen-Bedeckungen – mit Textilstiften verziert entstanden hier echte Kunstwerke zum Schutz vor Corona. Nach einer Pause begann dann unsere Sommer-Olympiade: Knöpfe auffädeln, Hämmern und Wasser schöpfen waren nur einige der Disziplinen, in denen sich die Wettkampfteams beweisen mussten.

Wir können auf eine Woche zurückblicken, die trotz der pandemiebedingten Einschränkungen jede Menge Spaß mit sich gebracht hat. Unsere Füße haben uns weit getragen und die Sonne hat uns die ganzen Tage über begleitet. Wir hoffen, dass einige Ideen für die Freizeitgestaltung in den Ferien gesammelt werden konnten und freuen uns schon darauf, der Kresse beim Wachsen zuzusehen.

Das Projekt „Sozialpädagogisches Teamteaching“ wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Autorin Marleen Hoffmann, Sozialpädagogisches Teamteaching der Diakoniewerk Gotha gGmbH

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