Schülerinnen der Lucas-Cranach-Schule Gotha setzen sich in Weimar mit dem Nationalsozialismus auseinander.
Vom 27. bis 29. Mai 2026 beschäftigen sich 22 Schüler*innen der Lucas Cranach Schule Gotha im Rahmen des Projekts „Bilder in unseren Köpfen“ mit dem Thema Nationalsozialismus vor Ort in Weimar. Organisiert wurde das Projekt von Schulsozialarbeiter Martin Hahn von der Diakoniewerk Gotha gGmbH.
Der Ansatz des Projekts ist bewusst gewählt: Geschichte soll nicht nur besprochen, sondern an den Orten ihres Geschehens erfahrbar werden. Gerade der direkte Zugang zur Vergangenheit soll bei den Jugendlichen Bilder und Eindrücke entstehen lassen, die nachwirken, Fragen aufwerfen und zur Auseinandersetzung mit dem Unbegreiflichen anregen. Ein Schüler formulierte bereits am ersten Tag die zentrale Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass Menschen in Konzentrationslager eingesperrt, gefoltert und ermordet wurden.
Unterstützt werden die Schülerinnen von Referentinnen der Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar, in der sie auch untergebracht sind.
Auf dem Programm stehen unter anderem ein Film über das Konzentrationslager Buchenwald, der Besuch des Ettersbergs sowie die gemeinsame Reflexion der Eindrücke. Am letzten Tag werden die Erlebnisse aufgearbeitet und für eine schulische Präsentation vorbereitet.
Das Projekt soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Nachdenken über Verantwortung, Menschlichkeit und den Schutz der Demokratie heute anregen. Gefördert wird es durch das BMBFSFJ, die Bethe-Stiftung, die IBB gGmbH sowie das Respekt Coach Projekt.





