Aktuelles 2025 vom 12.11.2025

Emotionen und sportliche Höchstleistungen

Special Olympics Landeswettbewerb im Tischtennis in Friedrichroda.

© Christian Heilwagen

Am 8. und 9. November 2025 fand in der Körnberghalle Friedrichroda der 23. Special Olympics Landeswettbewerb im Tischtennis statt. Florian Crusius, Sporttherapeut beim Bodelschwingh-Hof Mechterstädt e.V., berichtete von einer beeindruckenden Veranstaltung mit über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland.

Der größte deutsche Tischtenniswettkampf der Special Olympics ließ seinem Ruf alle Ehre zukommen. In packenden Duellen zeigten die Sportlerinnen und Sportler höchste Einsatzbereitschaft und beeindruckendes Können. Neben den sportlichen Höchstleistungen prägten vor allem echte Emotionen, sportliches Fairplay und gegenseitige Wertschätzung die Atmosphäre.

Organisiert wurde die Veranstaltung in enger Zusammenarbeit von Special Olympics Thüringen, dem Bodelschwingh-Hof Mechterstädt sowie dem SV05 Friedrichroda. Über 100 freiwillige Helfer leisteten unermüdlichen Einsatz, um das Event zu einem vollen Erfolg zu machen.

Drei Ehrengäste – Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, Adrian Weber, Zweiter Abgeordneter des Landkreises Gotha, und Friedrichrodas Bürgermeister Kay Brückmann – lobten die ehrenamtliche Unterstützung und würdigten das Engagement aller Beteiligten.

Sportlich besonders erfolgreich war der Gastgeber: Die 34 Teilnehmer der BoHof Olympics gewannen zahlreiche Medaillen. Besonders spannend waren die Wettbewerbe der „Unified-Teams“, in denen jeweils ein Sportler mit Beeinträchtigung gegen einen ohne Beeinträchtigung antrat. Insgesamt nahmen 34 Teams teil. Auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung schafften es die Lokalmatadoren Sven Alex (Bodelschwingh-Hof) und Stefan Ullrich (SV05 Friedrichroda).

Florian Crusius betont: „Diese Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet und echte Emotionen hervorruft. Das Engagement der Sportlerinnen und Sportler sowie aller Helferinnen und Helfer verdient höchste Anerkennung.“

Fotos: Christian Heilwagen