am 18.05.2022 von 10:00 bis 14:00

Werkstatt feiert 20-jähriges Jubiläum

Rudloffstraße 13 Gotha 99867

Werkstatt in Gotha feiert 20-jähriges Jubiläum

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Gotha in der Rudloffstraße 13 feiert intern ihr 20-jähriges Jubiläum. Wie der Geschäftsbereichsleiter Arbeit vom Bodelschwingh-Hof Mechterstedt e.V., Andreas Nürnberger, mitteilte, wird das Fest mit den Beschäftigten, ihren Angehörigen, geladenen Gästen und den Mitarbeitenden der Werkstatt gefeiert.

Nach einer Andacht mit dem Bodelschwingh-Hof-Chor „Die Musiküsse“ und einem weiteren Chor aus Gotha führt das Theater „Mittendrin“ aus Fulda ein Märchen auf. Danach fährt die Feuerwehr zum Entdecken auf den Hof. Es gibt eine Fotobox, Büchsenwerfen und weitere Mitmachangebote. Die Feier endet nach dem Mittagessen mit einem Konzert mit Karl-Heinz Kornhaas.

Der Bodelschwingh-Hof Mechterstädt hält Werkstätten an verschiedenen Standorten vor. Die vielfältigsten Angebote gibt es jedoch in der Rudloffstraße 13. Dort gibt es Industriemontage und Metallbearbeitung, Berufliche Bildung, tagesstrukturierende Förderung von Menschen mit schwersten und/oder Mehrfachbehinderungen, Sport- Physio- und Ergotherapie-Angebote und vieles mehr. Insgesamt arbeiten in der Werkstatt etwa 100 Menschen mit vorwiegend geistigen bzw. körperlichen Behinderungen. Sie werden von 15 Mitarbeitenden in einem multiprofessionellen Team betreut und begleitet.

Die Werkstatt war vor 20 Jahren gegründet worden, weil der Bedarf an Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung in Gotha gestiegen war. Außerdem entsprachen die Räumlichkeiten in der alten Werkstatt am Nützlebener Feld bei Gotha Plast nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Alle freuten sich über den Umzug in das schöne neue Gebäude mit großen hellen freundlichen Räumlichkeiten und mit Grünfläche. Der Metallbereich kam mit moderner Technik dazu und alle Angebote waren nun unter einem Dach.

In den 20 Jahren hat sich viel verändert. „Es waren spannende Zeiten mit immer wieder sehr schönen Momenten. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen“, sagt Andreas Nürnberger. Es gab viele gesetzliche Neuerungen und konzeptionelle Ausrichtungen.