Digitalisierungslotsen

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Susanne Mechau
Projektleiterin

Gleicher Weg 1-10, 99880 Hörsel
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Daniel Winter
Projektmitarbeiter

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Die Diakonie für den Landkreis Gotha hat sich wie viele andere sozialen Unternehmen in Thüringen für das Projekt Digitalisierungslotsen vom Europäischen Sozialfond für Deutschland beworben und hat als einziges diakonisches Unternehmen den Zuschlag erhalten. Insgesamt kostet das Projekt 800.000 Euro. Die EU übernimmt mit 400.000 Euro die Hälfte der Kosten.

Mehr Zeit für Gespräche. Die Bedürfnisse alter Menschen erfüllen. Das sind Wünsche von Altenpflegerinnen, die aber zugunsten vom Schreiben umfangreicher Dokumentationen im Alltag hinten runterfallen. Und es betrifft nicht nur die Altenpflege, sondern alle sozialen Bereiche. Deshalb hat die Diakonie für den Landkreis Gotha beschlossen, das ganze Unternehmen mit einer einheitlichen Software zu digitalisieren. Digitale Akten sollen die Arbeit bereichsübergreifend erleichtern. Die Pflegerin oder der Sozialarbeiter mit Smartphone in der Tasche wird künftig ein ganz normales Bild sein.

Für Dokumentationen gibt es teilweise Vordrucke, die nur noch angeklickt werden müssen. Daten sind allen Betreuungskräften gleichermaßen verfügbar, egal ob sie in der Werkstatt oder im Wohnheim mit einem Menschen mit Behinderung arbeiten. Mit allen Informationen an einer Stelle kann viel schneller herausgefunden werden, was die Begleitung eines hilfebedürftigen Menschen jetzt gerade braucht. Dringend notwendige medizinische Informationen können einfacher an Ärzte weitergegeben werden. Dafür muss nicht mehr wie bisher in teilweise fünf Akten nachgeschaut werden. Abrechnungen müssen nicht mehr ausgedruckt und unterschrieben werden.

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Für die Diakonie im Landkreis Gotha ist es das größte gemeinsame Fortbildungsprojekt, das der Verbund jemals seinen Mitarbeitern angeboten hat. Über 30 Monate bis zum 31.10.2020 werden in über 80 Workshops in einzelnen Blöcken zu verschiedenen Themen angeboten. Alle 640 Mitarbeitenden werden geschult. „Die ganze Welt arbeitet digitalisiert. Die Rechnungen kommen heute per E-Mail. Wir wären nicht handlungsfähig, wenn wir nicht alle Mitarbeitenden mitnehmen würden“, sagt Andrea Schwalbe Vorstandsmitglied im Unternehmensverbund.

„Die bisherigen Auftaktveranstaltungen kamen gut an“, sagt Susanne Mechau, die das Projekt im Unternehmensverbund leitet. Die Teilnehmenden waren aufgefordert, ihre Wünsche, Erwartungen, Befürchtungen und Ideen einzubringen. „Wir hatten nur positives Feedback. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, anonym über Kärtchen Kritik aufzuschreiben. Aber das kam nicht.“

In den Workshops wird es darum gehen, für digitale Medien zu sensibilisieren und Basiswissen für Menschen zu vermitteln, die bisher nicht mit dem Computer gearbeitet haben. Dafür werden Digitalisierungslotsen ausgebildet, die ihr Wissen in das Unternehmen hineintragen und ihre Kollegen schulen. „Unser Ziel ist es, dass sich jeder Mitarbeitende sicher in der digitalisierten Welt bewegen kann und zum Beispiel Inkontinenzeinlagen problemlos im Internet bestellen kann“, sagt Andrea Schwalbe. Es geht weiterhin um E-Learning und um das Ausprobieren von neuen Arbeitsmethoden. Auch Führungskräftetraining steht auf dem Plan. Für Susanne Mechau ist ganz klar: „Hier wird Europa für jeden Mitarbeiter spürbar.“

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